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Wie man seinen Wagen zum besten Preis verkauft

Wie man seinen Wagen zum besten Preis verkauft

Ein Auto zu verkaufen ist gar nicht so leicht. Denn da es verschiedenste Verkaufsquellen gibt, kommt die Frage auf, wo man am meisten Geld für den Gebrauchtwagen bekommt. Immerhin hat ein Auto auch einen gewissen Restwert, manchmal mehr und manchmal weniger.

Oft werden Geschichten erzählt, bei denen es um Käufer ging, die nur wenig Geld bezahlt haben. Oder bei denen es um Käufer ging, die das Fahrzeug extra schlecht geredet haben. Dies soll der eigenen Person natürlich nicht geschehen. Muss es auch nicht, denn es gibt einige Tricks, mit denen man den Wagen zum besten Preis verkaufen kann.

Wichtigste Punkte zuerst

  1. Es gibt Portale, die den Wagen ankaufen und dann an einen Händler übergeben.
  2. Viele Anbieter präsentieren ein unverbindliches Online Angebot, welches verlockend erscheint. Vor Ort aber dann weicht der reale Ankaufspreis extrem davon ab.
  3. Im Netz gibt es viele verschiedene Portale für Inserate, aber diese unterscheiden sich im Service. Daher sollte ein Vergleich erfolgen, wo sich ein Verkäufer am wohlsten fühlt. So gibt es zum Beispiel Autoscout24 oder mobile.de.
  4. Auch die gute alte Zeitung könnte man noch für ein Inserat verwenden.
  5. Ein Auto in Zahlung zu geben, bringt meist viel weniger als das Auto bei einem Händler oder privat zu verkaufen.
  6. Wenn an einen Händler verkauft werden soll, ist der Export meist lohnender.
  7. Um einen guten Preis erzielen zu können, sollte auch die Fahrzeugoptik stimmen. Daher sollte sich der Verkäufer die Zeit nehmen, den Wagen aufzuräumen auszusaugen und zu putzen.
  8. Kleine Mängel könnte man vor dem Verkauf noch beheben lassen, um einen besseren Preis für den Wagen zu erhalten.

Wie verkaufen? Händler, Privat oder gar Vermittlungsplattform?

Wer seinen Wagen verkaufen möchte, will nicht nur viel Geld bekommen. Die meisten Autobesitzer, die sich von dem guten alten Wagen trennen wollen, haben keine Lust, viel Zeit investieren zu müssen. Man mag nicht laufend neue potentielle Käufer empfangen müssen. Nicht ständig Probefahrten anbieten. Sich nicht laufend anhören, dass der Wagen nicht viel wert ist.

Nicht immer mit neuen angeblichen Käufern um den Preis feilschen. Dies alles nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern ist auch sehr nervenaufreibend. Dies ist der Grund, warum so viele Personen sich für den Verkauf an Händler oder auf einer speziellen Plattform entscheiden, wo die Käufer dann den Wagen an Händler vermitteln. Aber welcher Weg ist für die eigene Person der richtige?

Der Privatverkauf:

Bei einem Privatverkauf stellt der Verkäufer seinen Wagen meist in der Zeitung ein oder schaltet im Internet Inserate. Wer privat verkauft, kann selbst bestimmen, welchen Preis er verlangt. Wer Zeit hat, kann auf diesen Preis beharren, bis sich wirklich ein Käufer für den Wagen findet. Auch die Bedingungen kann der Verkäufer bei einem privaten Verkauf selbst festlegen. Wo Vorteile sind, gibt es natürlich auch immer Nachteile.

Der Verkäufer braucht Geduld, vor allem, wenn er auf einen bestimmten Preis bestehen wird. Es werden viele potentielle Käufer kommen. Diese wollen alle handeln und finden natürlich an dem Fahrzeug immer neue Mängel, um genau dies bewirken zu können. Wenn der Wagen Mängel hat, egal in welcher Form, ist es natürlich meist schwerer, einen Käufer zu finden.

Es wäre anzuraten, seinen alten Wagen in Gruppen der sozialen Medien vorzustellen oder sogar in bestimmten Foren, wo sich Liebhaber für den Gebrauchtwagen finden lassen können. Auch ein Zettel im Wagen kann Passanten zeigen, dass dieses Fahrzeug zum Verkauf steht. Zudem können in vielen Supermärkten Aushänge getätigt werden. Dies sind alles weitere Möglichkeiten, neben den normalen Inseraten, die natürlich auch geschaltet werden können.

Auto Finanzen

Der Händler:

Händler für den Wagen gibt es genügend. Einmal den Händler, bei dem der Gebrauchtwagen in Zahlung gegeben wird, weil man sich einen Neuwagen kauft. Hier sei gesagt, dass die Verkäufer in der Regel weniger Geld erhalten, als bei einer anderen Art von Verkauf. Dies gilt es natürlich zu überprüfen und dem Händler aufzuzeigen. Manche Autohäuser lassen sich dann auf einen Preis ein, denn der Kunde auch anderweitig bei einem Verkauf bekommen würde.

Der An- und Verkauf Händler kauft fast jeden Wagen an. Allerdings kann er nicht den deutschen Marktwert auszahlen, weil er das Fahrzeug noch selbst weiterverkaufen muss. Der Preis liegt also deutlich unter dem, der bei einem privaten Verkauf erzielt werden könnte.

Dafür hat der Verkäufer den Vorteil, dass er sich nicht laufend um neue Probefahrten und potentielle Käufer kümmern muss. Da aber nicht jeder Händler den gleichen Preis zahlt, ist es lohnend, mindestens drei Händlern den Wagen zu zeigen. Auch sollte vorab überlegt werden, welchen Preis man auf jeden Fall noch erhalten möchte.

Wer an einen Händler verkauft, der sollte am besten vorab den Wert des Wagens festlegen können. Dies ist in vielen Werkstätten möglich. Denn so kennt der Verkäufer den Preis und natürlich auch alle Schäden und muss sich von den Händlern nichts erzählen lassen, was nicht so ist.

Verkaufsportale die an Händler verkaufen:

Es gibt nicht nur Portale für den privaten Auto Verkauf. Der Verkäufer eines Autos kann sich auch für sogenannte Verkaufsportale entscheiden, die den Wagen bei Händlern anbieten. Die Vorgehensweise hier ist sehr interessant.

Verkäufer registrieren sich zuerst. Dann stellen Sie den Wagen vor. Dies bedeutet, alle wichtigen Fahrzeugdaten müssen angegeben werden. Alle Schäden sollten benannt werden. Dazu sollten natürlich auch Fotos hochgeladen werden. Die meisten Portale nennen einen ersten Preis oder eine Preisspanne, beides ist als unverbindlich anzusehen.

Dann wird das Portal selbst den Wagen an Händler anbieten. Diese wieder nennen den Preis, den sie zahlen würden. Der Kunde sieht dieses Angebot und kann selbst entscheiden, mit wem er einen Kaufvertrag abschließen will. Dann holt der Händler den Wagen bei dem Verkäufer ab und kümmert sich auch um dessen Abmeldung. Der Verkäufer erhält natürlich eine Abmeldebestätigung.

Bei diesen Portalen ist es oft so, dass der Wagen vor Ort angeschaut wird, um einen Restwert ermitteln zu können. Manche Portale kaufen den Wagen auch direkt an und verkaufen dann selbst an Händler. In dem Fall handelt es sich nicht um Vermittler, sondern um Käufer.

Wer sich an diese Portale wenden möchte, kann schon eine recht gute Auswahl für sich nutzen. Darunter zum Beispiel wirkaufendeinauto.de, 1autoexport.de, ichwillmeinautoloswerden.de oder auch Carsale24. Natürlich gibt es noch andere Anbieter, die sich ganz leicht über die Suchmaschine finden lassen.

Wichtig ist hier noch zu wissen, dass die unverbindlichen Online Angebote vor Ort meist niedriger ausfallen. Dies liegt oft auch daran, dass die Verkäufer nicht vorab in der Werkstatt waren, um alle Mängel aufzuzeigen. Somit werden manche Mängel nicht bedacht oder sind auch nicht bekannt. Fachleute erkennen diese aber und daher fällt der Wagenwert niedriger aus.

Besser wäre es vorab, die Werkstatt für die Restwertermittlung zu besuchen, so kennt man alle Mängel und muss sich bei dem Preis nicht täuschen lassen.

Den Gebrauchtwagen Preis festlegen

Wer den Restwert ermitteln lassen möchte, kann eine Werkstatt besuchen. Aber ebenso kann ein Verkäufer auch die Gebrauchtwagenbörsen im Internet nutzen. Dort sind ähnliche Fahrzeuge zu finden und wer nun alle Mängel des Wagens kennt, kann sich an den Preisen dort orientieren. Nicht zu vergessen bitte, dass es sich bei den Preisen bei den Inseraten nur selten um Festpreise handelt.

Meist kann mit den Käufern noch verhandelt werden. Meistens lässt man den Käufern einen Verhandlungsspielraum von 100-200 Euro. Manchmal sogar auch bis zu 300 Euro. Wer sich die Fahrzeuge in den Börsen anschaut, wird aber dafür schnell ein Gefühl bekommen und wissen, was er für den eigenen Wagen verlangen kann.

Den Wagen richtig präsentieren

Wer ein Fahrzeug verkaufen möchte, sollte dafür sorgen, dass der Wagen positiv ins Auge fällt. Er sollte nicht schmutzig sein und der Innenraum sollte extrem gepflegt ausschaut. Es lohnt sich durchaus, 1-2 Stunden für die Autoreinigung zu investieren. Was gut aussieht, verkauft sich auch besser. Wer möchte, kann auch ein Zertifikat von TÜV oder Dekra besorgen. Dies schafft Vertrauen, gerade bei Privatkäufern. Außerdem kann der Verkäufer dafür sorgen, dass niemand den Wagen schlecht reden kann.

Natürlich sollte man auch den Reifendruck überprüfen, das Öl nachfüllen und den Kühlwasserstand, wie das Wischwasser kontrollieren. Es gehört weiterhin dazu, die Beleuchtung zu kontrollieren und natürlich auszubessern, wenn eine Leuchte nicht funktionieren sollte.

Wer den Wagen über ein Inserat verkaufen möchte, sollte sehr gute Bilder von dem Fahrzeug machen. Aber auch Bilder mit den Mängeln aufzeigen. Schöne Fotos sorgen natürlich auch für mehr Interessenten. Ebenso muss die Beschreibung sehr ausführlich sein. Umso mehr man den Wagen beschreibt, desto besser können sich die potentiellen Käufer vorstellen, was ihnen geboten wird. Die Käufer merken, dass man nichts zu verbergen hat. Wer ehrlich ist, den sucht man auch gerne auf.

Der Kaufvertrag

Wer ein Gebrauchtfahrzeug verkaufen möchte, sollte natürlich auch an den Kaufvertrag denken. Dieser kann entweder von einem Anwalt angefertigt werden ebenso aber auch im Internet heruntergeladen werden. Im Netz gibt es genügend Portale, die entsprechende Vorlagen zu bieten haben. Wichtig ist, dass man in den Verträgen einen Zusatz aufführt.

Dieser sollte festhalten, dass der Verkäufer keine Garantie übernimmt und der Käufer den Wagen so kauft, wie gesehen. Außerdem ist auch ein Vertrag für die Probefahrt anzuraten. Dieser sollte darlegen, dass der Probefahrer für alle Schäden haften muss, die bei dieser Fahrt entstehen können.

Ebenso sollt vermerkt sein, dass der Probefahrer für eine etwaige Selbstbeteiligung bei einem Unfall oder einer Rückstufung bei der KFZ Versicherung aufkommen wird.

Ob Probefahrt oder Kauf, immer sollte sich der Verkäufer den Personalausweis zeigen lassen. Ebenso den Führerschein.

Die Unterlagen für den Verkauf

Wer einen Wagen verkaufen möchte, braucht natürlich nicht nur den Kaufvertrag. Der Käufer bekommt die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II. Früher wurde dies noch Fahrzugschein- und Brief genannt. Ebenso übergeben werden alle Schlüssel und das Serviceheft. Weiterhin natürlich auch die Prüfbescheinigungen der Hauptuntersuchungen.

Wenn vorahnden auch Wartungs- und Reparaturrechnungen, wie Garantiebescheinigungen. Wenn der Wagen verändert wurde, sollten auch hier die Zulassungsbescheinigungen und die Abnahmeberichte übergeben werden.

Worauf bei einem Verkauf unbedingt geachtet werden sollte

Ein Autoverkauf kann immer bestimmte Risiken mit sich bringen. Daher ist es wichtig, sich folgende Punkte gut durchzulesen und auch zu merken oder entsprechend zu handeln:

  1. Bei einem Privatverkauf immer einen eigenen Vertrag nutzen. Der Download im Internet dauert nicht lange.
  2. Bei einem Privatverkauf sollte keine Anzahlung akzeptiert werden. Außer der Käufer lässt den Wagen noch bei dem Verkäufer und zahlt bei Abholung den Rest als Bargeld aus. Das Auto sollte nie vorher übergeben werden, bis der vollständige Kaufpreis bezahlt wurde.
  3. Kreditkartenzahlungen sollten von privaten Käufern abgelehnt werden. Ebenso die Überweidung oder gar Teil- und Ratenzahlungen. Die Person kann noch so nett erscheinen, man kann ihr nur vor dem Kopf gucken. Betrüger erkennt man nicht!
  4. Bei Privatverkäufen sollte das Auto unbedingt vorher abgemeldet worden sein. Ansonsten könnten weiterhin Kosten für Bußgelder, Versicherung und Steuern anfallen. Auch zu anderen Ärgernissen könnte es kommen.
  5. Sobald der Wagen verkauft ist, sollte die Zulassungsstelle informiert werden. Ebenso die Versicherung. Beide Stellen sollten den Kaufvertrag entweder via Mail oder Fax erhalten.
  6. Immer den Marktwert checken, um das Fahrzeug nicht unter Wert zu verkaufen.
  7. Polituren sorgen für eine schönere Optik und erhöhen den Verkaufswert.
  8. Feilschen und Verhandeln wollen alle Käufer, daher ruhig den Preis etwas höher ansetzen.
  9. Nie, egal wie und wo, auf den Kaufvertrag verzichten!
  10. Wenn vorab eine Verkaufszusage verlangt wird, nicht zustimmen.
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